Das Wichtigste in Kürze
- Für Standard-Websites ist ein Umzug mit Plugin meist der schnellste Weg, bei Shops, großen Projekten oder Multisite ist der manuelle Umzug oft stabiler
- Bestandsaufnahme der bestehenden WordPress-Installation durchführen
- Vollständiges Backup von Dateien und Datenbank erstellen
- Zielhosting vorbereiten und leere Datenbank anlegen
- PHP-Version und Serverlimits prüfen
- WordPress-Migration mit Duplicator vorbereiten
- Archiv und Installer auf den Zielserver übertragen und Installation ausführen
- URLs prüfen, Permalinks neu setzen und Caches leeren
- Der Import ist erfolgreich, wenn das Backend fehlerfrei lädt und alle Seiten erreichbar sind
Dieser Ratgeber richtet sich an WordPress-Umzüge, bei denen eine bestehende Website vollständig auf eine neue Umgebung übertragen werden soll. Der beschriebene Ablauf eignet sich für klassische Hostingwechsel ebenso wie für Umzüge mit anschließender DNS-Umstellung. Auch dann, wenn Sie ein Migrationsplugin einsetzen möchten, finden Sie hier eine vollständige Schrittfolge von der Vorbereitung bis zur Absicherung nach dem Livegang.
Bestimmte Szenarien erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit, ohne dass sich der grundlegende Ablauf ändert. Dazu zählen Domainwechsel, bei denen Weiterleitungen und Indexierung berücksichtigt werden müssen, sowie der Wechsel von einer Staging-Umgebung in den Livebetrieb. Auch WooCommerce-Shops folgen dem gleichen Grundprozess, benötigen jedoch zusätzliche Prüfungen im Checkout und bei externen Schnittstellen.
Woraus WordPress besteht
Eine WordPress Installation besteht aus Dateien und Datenbank. In den Dateien liegen Core, Themes, Plugins, Uploads und die wp config.php. In der Datenbank liegen alle Inhalte und Einstellungen wie Beiträge, Seiten, Menüs und Optionen. Ein erfolgreicher Umzug überträgt beides vollständig. Für die Migration gibt es zwei etablierte Wege. Der Umzug mit Plugin ist schnell aufgesetzt und eignet sich für Standardfälle. Der manuelle Umzug bietet mehr Kontrolle, ist stabil bei größeren Projekten und erleichtert die Fehlersuche. Beide Methoden werden gleichwertig dargestellt, damit Sie die passende Lösung wählen.
WordPress umziehen per Plugin
Diese Methode ist der einfachste Weg und eignet sich für Einsteiger sowie für alle, die schnell zu einem stabilen Ergebnis kommen möchten. In vielen Fällen genügen wenige Klicks. Das Plugin erstellt ein Paket Ihrer WordPress Installation, lädt es herunter und spielt es auf dem Zielsystem ein. Die MySQL Datenbank und die WordPress Dateien werden dabei in der Regel automatisch aktualisiert. Besonders geeignet ist sie für kleine bis mittlere Websites ohne Multisite und ohne sehr große Medienbibliothek. Sie ist sinnvoll, wenn Sie Serverlimits nicht individuell anpassen möchten und eine zügige, weitgehend automatisierte Migration bevorzugen.
Plugin installieren
Öffnen Sie im WordPress Backend den Bereich Plugins und wählen Sie Installieren. Suchen Sie nach dem gewünschten Migrationsplugin. Geeignet sind zum Beispiel Duplicator oder All in One WP Migration. Klicken Sie auf Jetzt installieren und anschließend auf Aktivieren. Alternativ laden Sie die ZIP Datei des Plugins über Plugin hochladen ein. Prüfen Sie nach der Aktivierung, ob ein neuer Menüpunkt im Backend erscheint. Für die folgenden Schritte verwenden wir Duplicator als Beispiel und zeigen die Migration Schritt für Schritt.
Paket mit Duplicator erstellen
Installieren und aktivieren Sie Duplicator auf der Quellseite und öffnen Sie den Assistenten zur Paketerstellung. (Archiv und Installer-Datei) Führen Sie den Systemscan aus und beheben Sie gemeldete Warnungen zu Dateigröße, Timeout oder fehlenden PHP Erweiterungen. Schließen Sie Cache Verzeichnisse nach Möglichkeit aus, damit das Archiv schlank bleibt. Starten Sie die Erstellung des Pakets und warten Sie den Abschluss ab. Laden Sie im Anschluss die beiden erzeugten Dateien herunter, den Installer und das Archiv. Prüfen Sie die Prüfsummen, wenn Duplicator diese anbietet.

Zielumgebung vorbereiten und Dateien hochladen
Richten Sie auf dem Zielserver eine leere Datenbank mit Benutzer und Passwort ein. Prüfen Sie die PHP Version und die Standardlimits für Upload und Ausführungszeit. Laden Sie den Duplicator Installer sowie das Archiv in das Webroot der Zielumgebung hoch. Stellen Sie sicher, dass Dateirechte und Besitzer korrekt gesetzt sind, damit der Webserver auf die Dateien zugreifen kann. Wenn ein CDN oder eine Web Application Firewall aktiv ist, pausieren Sie diese für die Dauer der Migration. Legen Sie bei Bedarf ein temporäres Wartungsfenster fest.
Installer ausführen und Datenbank anlegen
Rufen Sie den Installer im Browser auf und folgen Sie dem Assistenten. Tragen Sie die Zugangsdaten der neuen Datenbank ein und lassen Sie die Tabellen anlegen. Duplicator extrahiert das Archiv und schreibt die Konfiguration, prüfen Sie dabei die Zusammenfassung auf Warnungen. Achten Sie auf Pfade, Tabellenpräfix und die Korrektheit der Verbindungsdaten. Führen Sie den Installationsschritt aus und warten Sie den erfolgreichen Abschluss ab. Melden Sie sich anschließend im WordPress Backend der Zielumgebung an.
Expertentipp
Wenn nach dem Datenbankimport der MySQL Fehler 1071 mit der Meldung Schlüssel ist zu lang erscheint, begrenzen Sie die Indexlänge bei utf8mb4 auf 191 Zeichen oder verwenden Sie das DYNAMIC Row Format, um die 767 Byte Grenze zu vermeiden. Mehr dazu können Sie auf Stack Overflow lesen.
Installationsdateien entfernen
Löschen Sie nach dem erfolgreichen Durchlauf des Installers alle temporären Dateien, damit keine unbefugte Ausführung mehr möglich ist. Nutzen Sie zuerst die Bereinigungsfunktion im Abschlussbildschirm von Duplicator und bestätigen Sie die Entfernung. Prüfen Sie anschließend per SFTP das Webroot und entfernen Sie verbleibende Artefakte wie installer.php, das Archiv der Sicherung, Protokolldateien sowie Ordner für Snapshots. Rufen Sie testweise die frühere Installer Adresse im Browser auf und erwarten Sie eine Antwort mit 404 oder 403. Bleibt der Installer erreichbar, löschen Sie die restlichen Dateien sofort und prüfen Sie die Dateirechte. Dieser Schritt reduziert die Angriffsfläche und verhindert eine erneute Installation durch Dritte.
Duplicator deinstallieren
Deaktivieren Sie Duplicator im WordPress Backend und löschen Sie das Plugin im Anschluss vollständig. Kontrollieren Sie den Ordner wp content auf Rückstände wie wp snapshots oder duplicator spezifische Verzeichnisse und entfernen Sie diese. Leeren Sie Caches, damit keine veralteten Verweise auf Installationspfade bestehen bleiben. Prüfen Sie die Website nach der Entfernung durch Anmeldung, Seitenaufrufe und eine kurze Funktionskontrolle. Erstellen Sie danach ein frisches Backup des jetzt bereinigten Zielsystems. Behalten Sie Duplicator nur dann, wenn Sie es auf dem Zielsystem weiterhin aktiv nutzen möchten.
Häufigste Probleme während des Plugin Umzugs
Auch bei sorgfältiger Planung treten beim Umzug mit Plugins wiederkehrende Fehlerbilder auf. Häufige Ursachen sind begrenzte Serverressourcen, zu große Archive, nicht aktualisierte Pfade oder Caching Effekte. Die folgende Übersicht führt Sie durch die typischen Symptome und zeigt die jeweils schnellsten Gegenmaßnahmen.
Export oder Paketbau bricht ab
Erhöhen Sie serverseitig memory_limit, max_execution_time und max_input_time, damit das Paket vollständig erstellt werden kann. Schließen Sie große Upload Ordner temporär aus und erstellen Sie Teilpakete, besonders bei sehr umfangreichen Medienbibliotheken. Leeren Sie Caches vor dem Export und stellen Sie sicher, dass auf dem Server ausreichend Speicherplatz vorhanden ist. Prüfen Sie die PHP Version und aktivieren Sie bei Bedarf die Protokollierung, um Engpässe schneller zu identifizieren.
Archiv Upload schlägt fehl
Prüfen Sie die Upload Grenzen Ihres Hostings, insbesondere upload_max_filesize und post_max_size, und erhöhen Sie diese Werte falls möglich. Laden Sie das Archiv alternativ per SFTP hoch, um Größenlimits und Webserver Timeouts zu umgehen. Verifizieren Sie nach dem Upload die Prüfsumme des Archivs, um Übertragungsfehler auszuschließen. Aktivieren Sie bei Verbindungsproblemen den passiven FTP Modus oder wiederholen Sie die Übertragung in kleineren Blöcken.
500 Fehler nach Import
Speichern Sie die Permalinkstruktur einmal neu und prüfen Sie die .htaccess beziehungsweise die Nginx Regeln. Kontrollieren Sie Dateirechte und Eigentümer, damit der Webserver korrekt auf Dateien zugreifen kann. Aktivieren Sie WP_DEBUG vorübergehend, um die konkrete Fehlermeldung sichtbar zu machen, und prüfen Sie das Error Log. Stellen Sie sicher, dass die PHP Version und aktivierte Erweiterungen mit der migrierten Installation kompatibel sind.
Login Probleme oder 404 Schleifen
Kontrollieren Sie in der Datenbank die Werte siteurl und home und korrigieren Sie diese bei Bedarf. Leeren Sie alle Caches, erneuern Sie Cookies durch erneute Anmeldung und setzen Sie testweise neue Salts, um alte Sitzungen zu invalidieren. Deaktivieren Sie vorübergehend Redirect oder Security Plugins, falls Weiterleitungsschleifen entstehen. Prüfen Sie zusätzlich, ob ein falscher Cookie Domain Eintrag oder alte Hardlinks in Plugins und Themes stören.
Fehlende Styles oder Mixed Content nach HTTPS
Führen Sie ein Suchen und Ersetzen von alten HTTP Pfaden auf HTTPS durch, inklusive serialisierter Daten. Prüfen Sie, ob CSS und JavaScript korrekt eingebunden werden, regenerieren Sie Builder CSS Dateien und leeren Sie CDN und Server Caches. Kontrollieren Sie Bildpfade in Beiträgen sowie Schrift und Icon Quellen auf externe HTTP Verweise. Aktivieren Sie HSTS erst, wenn alle Inhalte verlässlich per HTTPS ausgeliefert werden.
Grenzen von Migrations Plugins
Migrations-Plugins sind für viele WordPress-Websites eine effiziente Lösung, stoßen jedoch bei bestimmten Rahmenbedingungen an technische Grenzen. Besonders bei großen Installationen können Archivgrößen, Speicherlimits oder Ausführungszeiten dazu führen, dass Exporte abbrechen oder Importe unvollständig bleiben. In solchen Fällen sind Teilpakete oder eine getrennte Übertragung von Medien oft notwendig.
WooCommerce-Shops stellen einen Sonderfall dar, da während der Migration laufende Bestellungen, Sessions und Zahlungsprozesse berücksichtigt werden müssen. Externe Zahlungsanbieter, Webhooks und API-Verbindungen sind häufig an Domain oder Server-IP gebunden und müssen nach dem Umzug geprüft oder neu eingerichtet werden. Ein ungeplanter Plugin-Umzug kann hier zu Dateninkonsistenzen führen.
Auch Multisite-Installationen sind nicht in jedem Fall vollständig pluginfähig. Netzwerkweite Tabellen, geteilte Benutzer und Domain-Mapping werden von vielen Migrations-Plugins nur eingeschränkt unterstützt oder erfordern kostenpflichtige Erweiterungen. Fehler zeigen sich hier oft erst nach dem Livegang.
Zusätzlich können individuelle Serverkonfigurationen, Firewalls, Object-Caches oder Content-Delivery-Networks den automatisierten Umzug beeinträchtigen. In diesen Fällen ist der manuelle Umzug oder eine kombinierte Vorgehensweise aus Plugin, SFTP-Übertragung und gezielten Datenbankanpassungen meist die stabilere Lösung.
WordPress manuell umziehen (ohne Plugin)
Der manuelle Umzug richtet sich an Fortgeschrittene und technisch Verantwortliche, die maximale Kontrolle wünschen. Er ist vorteilhaft bei großen Projekten, speziellen Serveranforderungen, Multisite und komplexen Setups wie WooCommerce. Für diese Vorgehensweise benötigen Sie einen FTP Zugang zu Ihrem Server, um die Dateien der bestehenden Seite zu kopieren, sowie Zugriff auf phpMyAdmin für die Datenbank. Außerdem brauchen Sie ein passendes Webhosting Paket, das die Zielumgebung zuverlässig bereitstellt. Der manuelle Weg eröffnet Ihnen präzise Steuerung bei jedem Schritt und erleichtert eine systematische Fehlersuche, verlangt jedoch mehr Zeit und Sorgfalt.
Dateien übertragen
Übertragen Sie das komplette wp content Verzeichnis sowie die WordPress Core Dateien auf den Zielserver. Nutzen Sie SFTP oder ein Kommandozeilen Tool mit Prüfsummen, um Übertragungsfehler zu erkennen. Berücksichtigen Sie Sonderpfade wie benutzerdefinierte Upload Ordner. Schließen Sie Cache Ordner aus, um unnötige Daten zu vermeiden. Prüfen Sie Dateirechte und Besitzer auf dem Zielsystem. Dokumentieren Sie die Struktur, damit Sie spätere Fehler schneller finden.
Datenbank exportieren und importieren
Exportieren Sie die Datenbank als SQL Datei. Achten Sie auf Zeichensätze und Kollation, damit Umlaute korrekt erhalten bleiben. Legen Sie auf dem Zielsystem eine leere Datenbank an und importieren Sie die SQL Datei. Prüfen Sie die Tabellenanzahl und vergleichen Sie mit der Quelle. Beheben Sie Importfehler, die auf Paketgrößenbeschränkungen hindeuten, durch Teil Exporte. Stellen Sie sicher, dass alle Tabellen vorhanden sind. Verwenden Sie bei Bedarf die Kommandozeile für stabile Importe.
Datenbankzugang ändern
Tragen Sie die neuen Datenbank Zugangsdaten in der Datei wp config ein. Prüfen Sie das Table Prefix und passen Sie es an, wenn es sich geändert hat. Erneuern Sie Schlüssel und Salts, um Anmeldesitzungen zu invalidieren. Hinterlegen Sie temporär WP DEBUG in der Konfiguration, um Fehler schneller zu erkennen. Prüfen Sie Pfade zu Content Ordnern, falls Sie eine abweichende Struktur nutzen. Speichern Sie die Datei mit korrekten Rechten.
Domain ändern
Die DNS Umstellung verbindet die neue Installation mit Ihrer Domain. Passen Sie anschließend die Einträge an. Setzen Sie für die Hauptdomain den A Eintrag auf die neue IPv4 Adresse und optional den AAAA Eintrag auf die neue IPv6 Adresse. Richten Sie für www einen CNAME auf die Hauptdomain ein oder tragen Sie dort ebenfalls die neuen Zieladressen ein. Ändern Sie keine MX Einträge, damit der E Mail Empfang erhalten bleibt. Kontrollieren Sie die Zone mit DNS Abfragen und testen Sie die Erreichbarkeit. Lassen Sie die alte Umgebung kurz parallel laufen und erhöhen Sie die TTL erst wieder, wenn die neue Seite stabil ausgeliefert wird.
URLs aktualisieren
Passen Sie siteurl und home in der Options Tabelle an. Führen Sie anschließend ein Suchen und Ersetzen über die gesamte Datenbank durch. Arbeiten Sie mit einem Tool, das serialisierte Daten korrekt behandelt. Alternativ nutzen Sie WP CLI search replace. Prüfen Sie danach Menüs, Widgets und Shortcodes. Kontrollieren Sie interne Links und Medienpfade in Beiträgen. Dokumentieren Sie die Anzahl der Ersetzungen zur Nachverfolgung.
Expertentipp
Nutzen Sie für das Suchen und Ersetzen von URLs, das Plugin Better Search Replace. Erstellen Sie zuvor ein vollständiges Backup und verwenden Sie den Testlauf, um Änderungen zu prüfen, bevor Sie sie anwenden.
Permalinks neu setzen
Öffnen Sie die Einstellungen und speichern Sie die Permalinkstruktur einmal neu. Prüfen Sie die .htaccess oder die Nginx Konfiguration. Leeren Sie alle Caches einschließlich Objektcache und Plugin Caches. Entfernen Sie alte Transients, damit alte Pfade nicht erhalten bleiben. Testen Sie typische Seiten und Beitragsansichten. Kontrollieren Sie Pagination und Kategorien. Achten Sie auf korrekte Statuscodes.
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Funktionstest im Staging und Livegang
Prüfen Sie Formulare, Suche, Login, Registrierung und Medienfunktionen. Wenn ein Shop vorhanden ist, testen Sie den Checkout mit einer Testzahlung in einer sicheren Umgebung. Prüfen Sie Mehrsprachigkeit, iframes, eingebettete Fonts und Icons. Schalten Sie Wartungsmodus nur so lange wie nötig. Stellen Sie die Seite live, sobald die Tests bestehen. Beobachten Sie die Logs. Aktivieren Sie Monitoring und Uptime Checks.
Häufige Fehler beim manuellen WordPress Umzug beheben
.htaccess Fehler
Wenn nach dem Umzug Permalinks auf 404 führen oder Ressourcen nicht laden, liegt die Ursache oft in einer fehlenden oder fehlerhaften .htaccess. Speichern Sie im Backend die Permalinkstruktur erneut, damit WordPress Standardregeln schreibt, und stellen Sie sicher, dass die Datei im richtigen Webverzeichnis liegt und korrekt lesbar ist. Prüfen Sie außerdem die Dateirechte sowie die Serverkonfiguration, besonders wenn ein Wechsel von Apache zu Nginx oder umgekehrt erfolgt ist.
Umlaute werden nicht richtig angezeigt
Falsch dargestellte Umlaute deuten auf Probleme mit Zeichensatz oder Kollation hin. Stellen Sie sicher, dass Datenbank, Tabellen und Spalten konsistent mit utf8mb4 arbeiten und dass Export und Import in UTF-8 erfolgt sind. Prüfen Sie zusätzlich, ob Ihr Theme den Zeichensatz korrekt deklariert und ob Plugins alte Inhalte mit abweichender Kodierung eingebracht haben.
mod_rewrite ist nicht aktiv
Permalinks funktionieren in der Regel nur zuverlässig, wenn unter Apache das Modul mod_rewrite aktiv ist und die Nutzung einer .htaccess erlaubt wird. Lassen Sie diese Einstellungen vom Hosting prüfen und laden Sie die Serverkonfiguration neu. Speichern Sie anschließend die Permalinks im Backend erneut. Unter Nginx wird kein mod_rewrite verwendet, dort muss die Weiterleitung intern in der Serverkonfiguration hinterlegt sein.
Internal Server Error 500
Ein 500 Fehler weist auf einen serverseitigen Konflikt hin. Aktivieren Sie vorübergehend die Fehlerausgabe im WordPress Umfeld und prüfen Sie die Serverlogs, um die eigentliche Ursache zu erkennen. Häufig sind fehlerhafte Regeln in der .htaccess, falsche Dateirechte, nicht passende PHP Versionen oder fehlende Erweiterungen beteiligt. Testen Sie auf Konflikte, indem Sie Plugins kurzzeitig deaktivieren und auf ein Standardtheme wechseln, und kontrollieren Sie, ob die Startdateien am richtigen Ort liegen.
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