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Widerrufsbutton in Shopify einfügen

Daniel WunderlichAktualisiert am 8. Mai 2026Allgemein12 Min. Lesedauer

In einem Shopify-Shop reicht es künftig nicht mehr aus, das Widerrufsrecht nur als statischen Rechtstext mitzudenken, weil digitale Kaufprozesse heute selbstverständlich geworden sind und Rückabwicklung deshalb ebenso verständlich funktionieren sollte wie der Kauf selbst. Dass dieses Thema praktisch relevant ist, zeigt auch der Onlinehandel selbst, denn im Schnitt werden 11 % der Online-Käufe retourniert (Bitkom), wodurch sichtbare, klare und technisch sauber eingebundene Servicefunktionen deutlich wichtiger werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es muss sich nicht zwingend um einen klassischen Button handeln. Entscheidend ist, dass sich der Zugang optisch klar von Punkten wie Datenschutz, AGB oder Widerruf abhebt und auf Desktop sowie mobil gut sichtbar bleibt.
  • Für die Umsetzung gibt es im Wesentlichen zwei Wege, entweder über eine spezialisierte App oder über eine Formularlösung mit Shopify Forms, Shopify Flow und FlowMail.
  • Die App Lösung ist der schnellere Weg, weil Sichtbarkeit, Bestätigungs E-Mail und Dokumentation bereits weitgehend vorbereitet sind. Sie eignet sich besonders für Shop-Betreiber ohne Entwickler, die eine möglichst fertige Lösung mit wenig technischem Aufwand suchen.
  • Bei der App Variante reicht es in der Regel die App zu installieren, Grundeinstellungen zu prüfen, Funktion im Theme sichtbar einzubinden und den gesamten Ablauf mit einem Testwiderruf zu kontrollieren.
  • Die Formularlösung ist aufwendiger, gibt Ihnen dafür aber mehr Kontrolle über Formular, E-Mail-Inhalt und Prozess. Sie eignet sich vor allem für Händler, die mit Shopify Bordmitteln arbeiten und den Ablauf individueller aufbauen möchten.
  • Für die Formular Variante legen Sie zuerst ein Widerrufsformular in Shopify Forms an, erstellen dafür eine eigene Seite oder binden die Form-ID ein, richten FlowMail für die Eingangsbestätigung ein und verknüpfen alles in Shopify Flow über einen passenden Workflow.
  • Vor dem Livegang sollten Sie immer prüfen, ob das Formular oder der Button im Shop korrekt erscheint, ob die interne Benachrichtigung ankommt und ob die Eingangsbestätigung an den Kunden zuverlässig versendet wird.

Das Problem für viele Händler besteht derzeit darin, dass Shopify in den aktuell auffindbaren offiziellen Hilfeseiten zwar das Widerrufsrecht, das Widerrufsformular und die Verlinkung rechtlicher Richtlinien im Checkout beschreibt, aber keinen eigenen nativen Widerrufsbutton als Standardfunktion für den Shopify-Shop dokumentiert. Shopify verweist in seinen Hilfeseiten also auf Richtlinienseiten, benutzerdefinierte Seiten und Checkout-Hinweise, während im Shopify App Store bereits spezialisierte Lösungen für den Widerrufsbutton angeboten werden.

Widerrufsbutton in Shopify per App

Viele Händler stehen vor dem Problem, dass der Widerrufsbutton Shopify schnell sichtbar eingebunden werden muss, ohne dafür eine eigene Formularlogik oder individuelle Entwicklung aufzubauen. Dafür ist eine spezialisierte App oft der direkteste Weg, weil sie Einbindung und Ablauf bereits vorbereitet. Geeignet ist diese Lösung vor allem für Shop-Inhaber, die den Widerrufsbutton zeitnah umsetzen möchten, keinen Entwickler an der Hand haben und eine möglichst fertige Lösung mit wenig technischem Aufwand suchen.

Die App EU Widerrufs-Button wird im Shopify App Store mit einem sichtbaren Widerrufsbutton, einem Widerruf auch für Gastbesteller ohne Login, automatischen Bestätigungs-E-Mails und einer Dokumentation im Admin beschrieben. Gleichzeitig binden Sie sich stärker an den Funktionsumfang und die Tarifstruktur eines einzelnen Anbieters, was der wichtigste Nachteil dieser Lösung ist. Deshalb passt dieser Weg besonders dann, wenn für Sie vor allem eine schnelle und praktikable Umsetzung im Vordergrund steht.

App im Shopify App Store öffnen und installieren

Öffnen Sie zuerst die App EU Widerrufs Button im Shopify App Store und installieren Sie sie in Ihrem Shop. Prüfen Sie direkt auf der App Seite, ob Sprache, Funktionsumfang und Kompatibilität zu Ihrem Shop passen, vor allem dann, wenn Sie auch mit Gastbestellungen arbeiten oder mehrere Märkte bedienen. Die App nennt im Listing selbst Deutsch als unterstützte Sprache sowie die Nutzung ohne Kundenkonto für Gastbesteller.

Grundeinstellungen in der App prüfen

Nach der Installation sollten Sie die App im Shopify Admin öffnen und die Grundkonfiguration durchgehen. Dazu gehören vor allem die Beschriftung der Funktion, die Sprache, die Sichtbarkeit im Shop und die Einstellungen rund um die Bestätigungs E Mail. Da die App laut App Store automatische gesetzliche Bestätigungs E Mails und eine vollständige Dokumentation der Anfragen anbietet, sollten Sie genau diese beiden Punkte vor dem Livegang besonders sorgfältig prüfen.

Funktion im Theme sichtbar einbinden

Binden Sie die App Funktion zunächst, wenn möglich, direkt über die vorhandenen App-Blöcke in Ihr Theme ein. Das ist in vielen Fällen der einfachste Weg, weil die Funktion dadurch ohne zusätzlichen Umweg an einer passenden Stelle im Shopify-Shop erscheint. Reicht diese Einbindung im Layout Ihres Shops nicht aus, können Sie den Zugang zusätzlich manuell in der Fußzeile platzieren.

Wenn Ihr Theme keinen passenden direkten App-Block für diese Funktion bereitstellt, können Sie den Link auch manuell in die Fußzeile aufnehmen. Diese Möglichkeit ist jedoch immer themeabhängig und sollte deshalb vorab im jeweiligen Shop geprüft werden. Dabei muss es sich nicht zwingend um einen klassischen Button handeln, der Zugang sollte sich optisch jedoch klar von anderen Footer-Punkten wie Widerruf, Datenschutz oder AGB abheben, damit Nutzer die Funktion schnell erkennen und eindeutig zuordnen können.

Testwiderruf durchführen

Führen Sie vor dem Livegang einen kompletten Test durch. Prüfen Sie, ob ein Testwiderruf auch dann funktioniert, wenn kein Kundenkonto vorhanden ist, ob die Bestätigungs E-Mail tatsächlich versendet wird und ob der Vorgang anschließend im Admin unter EU Widerruf Button > Übersicht erscheint.

Widerrufsbutton in Shopify mit Formular

Eine weitere Möglichkeit, den Widerrufsbutton Shopify umzusetzen, ist der Aufbau über mehrere Shopify Apps. Dafür nutzen Sie Shopify Forms für das Formular, Shopify Flow für die Automatisierung im Hintergrund und FlowMail für die Eingangsbestätigung per E-Mail an den Kunden. Diese Lösung eignet sich vor allem für Shop-Inhaber, die eine relative native Lösung möchten.

Im Hintergrund übernimmt dabei jede App eine klare Aufgabe. Shopify Forms stellt das eigentliche Widerrufsformular bereit, in das Kunden ihre Daten eingeben können, etwa Name, E-Mail-Adresse und Bestellnummer. Shopify Flow sorgt anschließend dafür, dass nach dem Absenden des Formulars automatisch ein weiterer Schritt ausgelöst wird. FlowMail wird zusätzlich benötigt, weil Shopify selbst bei dieser Formularlösung zwar interne Benachrichtigungen an den Shop auslösen kann, aber keine fertige transaktionale Eingangsbestätigung an den Kunden als einfache Standardfunktion mitliefert.

Formular für den Widerruf erstellen

Installieren Sie zuerst Shopify Forms und erstellen Sie darin Ihr Widerrufsformular. Gehen Sie dafür in Ihrem Shopify-Admin zu Apps > Forms, klicken Sie auf Formular erstellen und wählen Sie ein Inline-Formular, damit Sie später die Form-ID erhalten.

Vergeben Sie dem Formular einen eindeutigen Namen wie „Widerrufsformular“ und legen Sie anschließend die Felder an. Sinnvoll sind E-Mail-Adresse und Bestellnummer als Pflichtfelder sowie Vorname und Nachname zur besseren Zuordnung. Ergänzend können Sie ein mehrzeiliges Textfeld hinzufügen, damit Kunden den Widerruf genauer beschreiben oder nur einen Teil der Bestellung widerrufen können. Zudem sollten Sie die Schaltflächenbeschriftung zu Widderruf bestätigen oder öhnlichm zu ändern.

Achten Sie in den Einstellungen darauf, dass Kunden nicht für Marketing registriert werden. Aktivieren Sie danach die Benachrichtigung für neue Einsendungen an Ihren Shop, speichern Sie das Formular und schalten Sie es aktiv.

Testen Sie die Bestätigungsmail

Aktivieren Sie in den Einstellungen des Formulars zusätzlich die E-Mail-Benachrichtigungen. Gehen Sie dafür in Shopify zu Apps > Shopify Forms, öffnen Sie das jeweilige Formular und aktivieren Sie die Option Bei jeder Einreichung über dieses Formulars eine E-Mail senden.

Öffnen Sie für das Testen der Bestätigungsmail die Formularseite in Ihrem Shop, füllen Sie das Widerrufsformular mit einer Test-E-Mail-Adresse aus und senden Sie es wie ein normaler Kunde ab. Prüfen Sie danach zuerst in Ihrem eigenen Postfach, ob die interne Benachrichtigung angekommen ist, und anschließend im Postfach der Testadresse, ob auch die Eingangsbestätigung korrekt versendet wurde.

Achten Sie beim Testen darauf, ob Betreff, Absender, Inhalt und mögliche Platzhalter richtig ausgegeben werden. Kontrollieren Sie außerdem, ob die Bestellnummer und die übrigen Angaben sauber übernommen wurden und ob die Mail sprachlich sowie optisch zu Ihrem Shop passt. Erst wenn beide Nachrichten, also die interne Meldung und die Bestätigung an den Kunden, zuverlässig ankommen, sollte der Ablauf veröffentlicht werden.

Neue Seite für das Widerrufsformular anlegen

Nachdem Sie das Formular angelegt haben, speichern Sie es zunächst und schalten es anschließend aktiv. Gehen Sie danach im Formular zum Bereich Platzierung und wählen Sie dort Neue Landingpage erstellen. Tragen Sie dann den Titel und die URL Ihrer Widerrufsformularseite ein, damit Shopify die Seite automatisch für Sie anlegt und das Formular direkt einfügt.

Anschließend können Sie die Seite bei Bedarf noch inhaltlich anpassen, etwa den Seitentitel, die URL oder ergänzende Hinweise oberhalb des Formulars. Alternativ, wenn Sie bereits eine Seite erstellt haben, binden Sie die Form-ID ein.

Widerrufsformular einbinden

Wenn Sie das Formular nicht über eine neue Landingpage, sondern auf einer bestehenden Seite anzeigen möchten, wählen Sie im Bereich Platzierung die Option für eine vorhandene Seite. Kopieren Sie danach die Form-ID und wechseln Sie in den Theme Editor. Fügen Sie dort über Abschnitt hinzufügen, dann Apps und anschließend Forms den passenden Block ein und tragen Sie die zuvor kopierte Form-ID in das vorgesehene Feld ein.

Danach können Sie Farben, Stil und Layout des Formularblocks an Ihr Theme anpassen. Wenn das Formular nicht angezeigt wird, prüfen Sie zuerst, ob das Formular bereits aktiviert wurde und ob Ihr Theme die Einbindung von Shopify Forms unterstützt. So stellen Sie sicher, dass das Widerrufsformular im Shop nicht nur technisch vorhanden ist, sondern auch sauber dargestellt wird.

E-Mail-Dienst für die Eingangsbestätigung einrichten

Installieren Sie nun die App FlowMail – Flow email sender und richten Sie diese für den späteren Mailversand ein. Die App unterstützt Shopify Flow, Gmail, Microsoft 365 Graph API und SMTP, bietet einen kostenlosen Plan mit insgesamt 500 kostenlosen Flow-Aktionen und ermöglicht in höheren Tarifen auch den Versand über die eigene E-Mail-Domain.

Nach der Installation öffnen Sie die App und prüfen die grundlegenden Einstellungen. Hinterlegen Sie dort den gewünschten Absender, die Antwortadresse und passen Sie bei Bedarf das einfache E-Mail-Design an Ihr Branding an. Für die Eingangsbestätigung reicht in der Regel eine schlichte, klar formulierte Mail, die den Eingang des Widerrufs bestätigt und eine erreichbare Antwortadresse enthält

Bestätigungsmail gestalten

Bereiten Sie die E-Mail inhaltlich so vor, dass sie den Eingang des Widerrufs bestätigt und zugleich optisch zu Ihrem Shop passt. Halten Sie den Text dabei möglichst kurz und sachlich und ergänzen Sie rechtlich notwendige Angaben wie das Impressum oder relevante Verlinkungen.

Wichtig ist an dieser Stelle, dass die Nachricht klar als Eingangsbestätigung erkennbar ist und nicht wie eine Marketing-E-Mail wirkt. Vermeiden Sie deshalb werbliche Formulierungen und konzentrieren Sie sich auf die Bestätigung des Eingangs, die wichtigsten Angaben zum Vorgang und eine erreichbare Antwortadresse für Rückfragen.

Neuen Workflow anlegen

Erstellen Sie in Shopify Flow einen neuen Workflow und wählen Sie als Auslöser den Trigger Metaobject entry created. Wählen Sie danach bei Metaobjekt Definition den Eintrag aus, der zu Ihrem Formular gehört. Für gewöhnlich trägt dieser denselben oder einen sehr ähnlichen Namen wie Ihr zuvor angelegtes Widerrufsformular.

Fügen Sie anschließend als nächsten Schritt die Aktion Send transactional email (by specific email) von FlowMail hinzu. Damit legen Sie fest, dass nach jeder neuen Formulareinreichung automatisch eine Bestätigungsmail an die im Formular angegebene E-Mail-Adresse versendet wird.

Nach dem Einfügen der Aktion erscheint die Eingabemaske von FlowMail. Dort legen Sie fest, an welche Adresse die Bestätigung geschickt wird und welcher Inhalt in der E-Mail stehen soll.

Bei Email address darf keine feste Adresse eingetragen werden, sondern die E-Mail aus dem Formular. Hinterlegen Sie dort deshalb das Metaobjekt {{metaobject.email}}. Gehen Sie dafür auf Variable suchen und wählen Sie die E-Mail-Adresse aus dem Metaobjekt Ihres Widerrufsformulars aus.

Im Feld Content hinterlegen Sie anschließend den Text Ihrer Eingangsbestätigung. Dieser sollte von Ihnen individuell angepasst werden, damit Inhalt, Ton und Formulierungen zu Ihrem Shop passen. Achten Sie außerdem darauf, dass in der E-Mail auch AGB, Impressum und Datenschutz verlinkt sind. Ersetzen Sie https://www.shopname.de dabei durch die tatsächliche Domain Ihres Shops.

<a href="https://www.shopname.de/policies/terms-of-service">AGB</a>
<a href="https://www.shopname.de/policies/legal-notice">Impressum</a>
<a href="https://www.shopname.de/policies/privacy-policy">Datenschutz</a>

So sollte die Eingangsbestätigung aufgebaut sein, damit jede Formulareinreichung automatisch an den richtigen Kunden verschickt wird. Definieren Sie anschließend den Betreff, den sichtbaren Absender und die Antwortadresse. Hinterlegen Sie als Antwortadresse am besten eine E-Mail-Adresse, unter der Ihr Team den Vorgang tatsächlich bearbeiten kann, falls ein Kunde direkt auf die Eingangsbestätigung antwortet.

Button im Theme einbinden

<span class="btn btn-primary">Vertrag widerrufen</span>

Das funktioniert jedoch nur, wenn in den Theme-Dateien Ihres Shops unter button.css bereits entsprechende Button-Stile definiert sind.

Kompletten Ablauf testen

Wenn Trigger, Formularzuordnung und Mail-Aktion fertig eingerichtet sind, aktivieren Sie den Workflow. Testen Sie danach die gesamte Kette mit einer echten Testeinreichung, damit Sie nicht nur einzelne Schritte, sondern den vollständigen Ablauf im Zusammenspiel prüfen.

Kontrollieren Sie dabei, ob das Formular im Shop korrekt erscheint, ob die Daten in den Formulareinreichungen gespeichert werden, ob Ihr Shop intern die Formularbenachrichtigung erhält und ob FlowMail die Eingangsbestätigung korrekt an die angegebene E-Mail-Adresse versendet. Prüfen Sie die Einreichungen dafür in Apps > Forms > Einreichungen anzeigen und kontrollieren Sie zusätzlich die empfangenen E-Mails in den beteiligten Postfächern. So stellen Sie sicher, dass das Formular, die Automation und die Bestätigungsmail technisch sauber zusammenarbeiten.

Hinweis in den Widerrufsbelehrung einbauen

Ergänzen Sie zum Abschluss auch Ihre Widerrufsbelehrung, damit der neue Ablauf nicht nur technisch im Shop vorhanden ist, sondern auch in Ihren Rechtstexten nachvollziehbar erwähnt wird. Gehen Sie dafür in Shopify zu Einstellungen > Richtlinien > Widerrufsrecht. Ergänzen Sie in diesem Text einen Hinweis darauf, dass Kunden ihren Widerruf auch über den Widerrufsbutton beziehungsweise das Widerrufsformular in Ihrem Shop erklären können. Sinnvoll ist außerdem, den direkten Link zur Formularseite direkt in die Widerrufsbelehrung einzubauen, damit Kunden den Weg zur Funktion ohne Umwege finden.

Häufige Fragen

Kostet der Widerrufsbutton in Shopify etwas?

Das hängt davon ab, wie Sie ihn umsetzen. Wenn Sie eine spezialisierte App nutzen, fallen je nach Anbieter keine, geringe oder laufende monatliche Kosten an. Wenn Sie den Widerrufsbutton über Shopify Forms, Shopify Flow und einen zusätzlichen E-Mail-Dienst aufbauen, kann die Grundlösung zunächst günstig starten, wird aber je nach Funktionsumfang, Mailversand und gewähltem Tool ebenfalls kostenpflichtig. Rein technisch gibt es also keine pauschalen Pflichtkosten, in der Praxis entstehen aber häufig Aufwände für App, Einrichtung oder Betreuung.

Welche Apps brauche ich für den Widerrufsbutton in Shopify?

Das kommt auf den gewählten Weg an. Für eine schnelle Komplettlösung reicht in der Regel eine spezialisierte App wie ein Widerrufsbutton-Tool. Wenn Sie die Lösung selbst aufbauen möchten, brauchen Sie meist Shopify Forms für das Formular, Shopify Flow für die Automatisierung und zusätzlich einen Dienst für die Eingangsbestätigung, etwa FlowMail, Klaviyo oder Omnisend.

Muss ich als Shopify-Shopbetreiber einen Widerrufsbutton anbieten?

Wenn Sie mit Ihrem Shopify Shop im B2C Bereich in der EU an Verbraucher verkaufen und für Ihre Bestellungen ein Widerrufsrecht gilt, sollten Sie den Widerrufsbutton einplanen.

Warum lässt sich mein Flow nicht aktivieren, obwohl ich FlowMail bereits installiert habe?


Wenn FlowMail zwar installiert ist, Shopify Flow beim Aktivieren des Workflows aber trotzdem meldet, dass die App nicht vorhanden sei, liegt meist eine verzögerte Synchronisierung zwischen den Apps vor. Warten Sie in diesem Fall einige Stunden und öffnen Sie Shopify Flow danach erneut. Häufig lässt sich der Workflow anschließend ohne weitere Anpassung aktivieren.

Wie lange dauert die Einrichtung?


Mit einer spezialisierten App ist der Widerrufsbutton oft schon in etwa fünf Minuten eingebunden. Die aufwendigere Lösung mit Formular, Automatisierung und Bestätigungs-Mail dauert in der Regel eher rund 40 Minuten, weil dabei mehrere Schritte sauber miteinander verknüpft und getestet werden müssen.

Wo soll der Widerrufsbutton im Shop platziert werden?

Der Zugang sollte dort stehen, wo Kunden ihn ohne Suchen finden. In vielen Shops ist die Fußzeile ein sinnvoller Ort, zusätzlich kann eine Platzierung im Servicebereich oder im Kundenkonto hilfreich sein. Wichtig ist vor allem, dass sich der Link oder Button optisch von anderen Punkten abhebt und sowohl auf Desktop als auch mobil gut sichtbar bleibt.

Geschrieben von Daniel Wunderlich

Daniel Wunderlich

Daniel Wunderlich

Inhaber, Webchaniker

Daniel Wunderlich ist Inhaber der Webagentur Webchaniker.

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